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Fanclub des 1.FC Köln


FC verliert 0:1 in Wolfsburg
Zum Auftakt der Rückrunde hat der 1. FC Köln mit 0:1 (0:0) beim VfL Wolfsburg verloren. Nach ausgeglichener erster Halbzeit hatte Milivoje Novakovic eine Viertelstunde vor dem Ende die große Chance auf die Führung, das Tor machte drei Minuten später jedoch der VfL durch den eingewechselten Sebastian Polter (78.).

Novakovic kehrt in die Startelf zurück

Zum Rückrundenauftakt feierte Milivoje Novakovic sein Comeback im FC-Trikot. Seit dem achten Spieltag war der Slowene verletzungsbedingt nicht mehr zum Einsatz gekommen. In Wolfsburg stürmte er von Beginn an neben Lukas Podolski. In der Innenverteidigung spielte Kevin Pezzoni an der Seite von Kapitän Pedro Geromel, da sich Kevin Mc Kenna noch vor dem Abschlusstraining krank meldete. Zudem fehlten Henrique Sereno (Gelbsperre) und Ammar Jemal (Afrika-Cup).

Wolfsburg druckvoll

Die Gastgeber versuchten von Beginn an den FC unter Druck zu setzen und kamen vor allem über den auffälligen Ashkan Dejagah immer wieder aussichtsreich in Position. Ein erster Versuch von Kapitän Christian Träsch flog aber knapp rechts am Pfosten vorbei (4.). Nur eine Minute später warf sich Martin Lanig in einen Schuss von Dejagah und fälschte den Ball ab, der anschließend auf dem Netz des FC-Tores landete (5.).Dejagah stand in der achten Spielminute erneut im Blickpunkt, als er im Zweikampf mit Christian Eichner zu Boden ging. Referee Tobias Welz ließ aber weiterlaufen, ebenso wie in der 12. Minute, als Miso Brecko Wolfsburgs Marcel Schäfer im Strafraum abgrätschte. Zwischenzeitlich hatte auch der 1. FC Köln seinen ersten Torversuch zu vermelden: Nach einem langen Ball von Kevin Pezzoni setzte sich Christian Eichner gegen Träsch durch, mit seinem schwächeren rechten Fuß brachte der FC-Verteidiger den Ball aber nicht aufs Tor (9.).

Doppelchance für den FC

Der FC war in der Anfangsphase auf Sicherheit bedacht und versuchte diese über ausgiebige Kombinationen zu gewinnen. Nach rund zwanzig Minuten wurde es dann aber auch vor dem Wolfsburger Tor gefährlich: Lukas Podolski wurde steil geschickt, VfL-Torwart Benaglio kam übermotiviert aus seinem Tor, Podolski legte den Ball vorbei, drehte sich, sein Schuss aus halbrechter Position konnte Alexander Madlung allerdings klar vor der Torlinie klären. Der Ball kam jedoch erneut zu Podolski, der diesmal flankte und in der Mitte Milivoje Novakovic fand. Aus kurzer Distanz scheiterte Nova allerdings per Direktabnahme an Benaglio (21.). Nur eine Minute später brachte Podolski einen Freistoß in den Wolfsburger Strafraum, in der Mitte fuhr Kapitän Pedro Geromel das Bein aus, spitzelte den Ball allerdings knapp am rechten Pfosten vorbei (22.). Auf der Gegenseite brachte Wolfsburgs Neuzugang Ricardo Rodriguez von der linken Seite aus aufs Tor, doch Michael Rensing war per Faustabwehr zur Stelle (24.). Die Hausherren kamen vor der Pause noch zu zwei weiteren Torschüssen durch Wintereinkauf Vierinha (29.) und Träsch (41.). Beide Versuche verfehlten das Ziel und so ging es torlos in die Pause.

Gute Chancen auf beiden Seiten

Die erste Chance des zweiten Durchgangs hatte der FC: Peszko schickte Novakovic steil, der Ball kam zu Christian Clemens, der das Spielgerät zwar an Diego Benaglio vorbeischob, jedoch aus halblinker Position auch das Tor verfehlte (47.). Drei Minuten später nahm auf der Gegenseite Rodriguez Maß, doch mit einer sensationellen Parade lenkte Michael Rensing den Ball zur Ecke (50.). Fünf Minuten später kam der eingewechselte Sebastian Polter zum Kopfball, stellte Michael Rensing mit diesem aber vor keine großen Probleme (55.). Der VfL Wolfsburg erhöhte den Druck und schnürte den FC immer weiter in die eigene Hälfte. Ein Tor resultierte aus dieser optischen Überlegenheit aber zunächst nicht. Nach einer guten Stunde brachte Stale Solbakken Mato Jajalo für Slawomir Peszko (63.). Kaum eine Minute auf dem Platz sah der Kroate nach einem Foul an Jan Polak die Gelbe Karte (64.). In der 66. Minute hatten die Wolfsburger die große Chance auf die Führung: Kevin Pezzoni konnten den einschussbereiten Sebastian Polter aber noch entscheidend bedrängen und so zur Ecke klären.

Novakovic mit der Chance zur Führung, Wolfsburg trifft im Gegenzug

Die bis dato größte Chance des Spiels hatte eine knappe Viertelstunde vor Spielende Milivoje Novakovic: Nach einem Foul an Lukas Podolski wurde der Freistoß im Mittelfeld schnell ausgefürt, Christian Clemens startete auf dem Flügel, bediente Novakovic in der Mitte mustergültig, doch der Slowene setzte den Ball aus zentraler Position freistehend über das Tor (76.) Im Gegenzug prüfte der eingewechselte Giovanni Sio Michael Rensing mit einem Flachschuss (77.). Wiederum nur eine Minute später ging der VfL Wolfsburg dann in Führung: Christian Träsch flankte von der rechten Seiten und in der Mitte kam VfL-Stürmer Polter fast unbedrängt zum Kopfball und ließ Rensing diesmal keine Chance (78.). Keine zwei Minuten später verpasste Dejagah nach Pass von Sio aus kurzer Distanz die Vorentscheidung (80.). In der Schlussphase kamen Winterneuzugang Mikael Ishak und Odise Roshi ins Spiel (85.). Ishak kam nach einem Pass gleich zum Abschluss, sein Linkschuss ging aber klar am Tor vorbei (86.). Der FC war bemüht, lief aber insgesamt siebenmal ins Abseits und kam in den Schlussminuten nicht mehr gefährlich vor das Wolfsburger Tor. Nach neunzig Minuten stand eine re 0:1-Niederlage zu Buche, da der FC in einem über weite Strecken ausgeglichenen Spiel nicht die schlechtere Mannschaft war und durch Novakovic die große Chance auf den Führungstreffer liegen ließ.

VfL Wolfsburg: Benaglio – Träsch, Madlung, Lopes, Rodriguez –,Dejagah, Jiracek (79. Josué), Polak, Schäfer – Koo (74. Sio), Vierinha (46. Polter)

1. FC Köln: Rensing – Brecko, Pezzoni, Geromel, Eichner – Clemens (85. Roshi), Lanig (85. Ishak), Riether, Peszko (63. Jajalo) – Podolski - Novakovic

Tore: 1:0 Polter (78.)

Gelbe Karten: Lopes – Jajalo, Eichner

Schiedsrichter: Tobias Welz (Wiesbaden)

Zuschauer: 27.057
Ralf - 22 Jan: 12:32 - email to someone - printer friendly -
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Freis verlässt Köln
FC-Stürmer Sebastian Freis, dessen Vertrag beim 1. FC Köln bis zum 30. Juni 2012 lief, wechselt mit sofortiger Wirkung zum Bundesligisten SC Freiburg. Über die Ablösemodalitäten wurde Stillschweigen vereinbart.

„Stütze in der Mannschaft“

FC-Geschäftsführer Volker Finke: „Nach konstruktiven Gesprächen mit dem Spieler, dem Trainer und mir haben wir uns entschieden, dem Wunsch des Spielers zu entsprechen, der seine Karriere beim SC Freiburg fortsetzen wird. Wir sind dem Spieler entgegengekommen, weil er sich mehr Einsatzzeiten gewünscht hat. Trotz teilweise langer Verletzungspausen ist Sebastian Freis ein verdienter Spieler des 1. FC Köln, der stets eine Stütze innerhalb des Teams und wichtig für den Zusammenhalt in der Mannschaft war. Wir wünschen ihm für seine Zukunft alles Gute und viele erfolgreiche Jahre beim SC Freiburg.“

54 Pflichtspiele für den FC

Sebastian Freis wechselte zur Saison 2009|2010 vom Karlsruher SC zum 1. FC Köln. Er bestritt seitdem 54 Pflichtspiele für den FC und erzielte fünf Tore. In der Bundesliga kam Sebastian Freis auf 48 Einsätze für den 1. FC Köln (vier Tore).
Ralf - 17 Jan: 22:30 - email to someone - printer friendly -
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FC nimmt Mikael Ishak für die Rückrunde unter Vertrag
Offensivspieler Mikael Ishak (18) wechselt zur Bundesliga-Rückrunde 2011|2012 vom schwedischen Verein Assyriska FF zum 1. FC Köln und erhält einen Lizenzspielervertrag.

Der schwedische U19-Nationalspieler absolvierte zuvor ein Probetraining beim 1. FC Köln und erzielte in der laufenden Spielzeit neun Treffer in 28 Saisoneinsätzen für Assyriska. Drei weitere Tore bereitete er direkt vor. In der Saison 2010|2011 kam Ishak auf 19 Einsätze und sieben Scorer-Punkte (vier Tore, drei Vorlagen).

"Hochtalentierter Perspektivspieler"

FC-Geschäftsführer Volker Finke: "Trotz seines jungen Alters verfügt Mikael Ishak bereits über eine starke Physis. Er ist beidfüßig, schussstark und hat uns sowohl im Probetraining als auch mit seinen Leistungen im Verein und der schwedischen Juniorennationalmannschaft überzeugt. Ishak ist ein hochtalentierter Perspektivspieler, der beim 1. FC Köln den nächsten Schritt in seiner Entwicklung nehmen wird. Schon in der nächsten Saison wäre er nicht mehr bezahlbar gewesen, da die großen Vereine in Skandinavien auf Mikael ein Auge geworfen hatten. Wir sind sehr zufrieden, dass er sich nach der Trainingswoche klar zum 1.FC Köln bekannt hat."

Steckbrief Mikael Ishak

Geburtsdatum: 31. März 1993
Nationalität: schwedisch
Größe: 1,83 m
Gewicht: 75 kg
Bisherige Vereine: Assyriska FF, Assyriska FF Nachwuchs
Ralf - 29 Dez: 15:46 - email to someone - printer friendly -
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Frohes neues Jahr
Das Team der sboeck


Wünscht Euch



ein frohes neues Jahr 2012 !!!
Ralf - 29 Dez: 15:44 - email to someone - printer friendly -
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Podolskis Abschied aus Köln nimmt Konturen an
Kölns Nationalstürmer Lukas Podolski betreibt auch gegen Freiburg eifrig Werbung in eigener Sache. Sein Verbleib wird damit nicht wahrscheinlicher.

An Empfehlungen mangelt es Lukas Podolski nicht. Es gibt ja so einige, die Anteil an seinem Werdegang nehmen, und bei denen reihte sich nun auch sein Trainer ein. Weil der Kölner Stürmer seit Monaten in Hochform ist, sondierte Stale Solbakken schon mal den Markt für den 26 Jahre alten Star seines Teams. „Wenn Lukas gehen sollte“, sagte also Solbakken, „kann er sicher zu einem besseren Verein gehen als zu Schalke.“

1. FC Köln - SC Freiburg 4:0 (1:0)

FC-Idol Lukas Podolski hat das Interesse von Liga-Konkurrent Schalke 04 geweckt.
Natürlich hat der Norweger da recht. Schalke ist nicht der einzige Interessent, und es gibt weitaus erfolgreichere Kaliber, etwa den FC Arsenal. Denn Podolski spielt so gut wie nie zuvor in seiner Karriere. Mit seinen zwei Treffern beim 4:0 (1:0) gegen den SC Freiburg hat er bereits vor der Winterpause einen persönlichen Bundesligarekord eingestellt. Auf insgesamt 13 Treffer kommt er nach dem 14. Ligaspiel, in der vergangenen Saison benötigt er für die gleiche Leistung 32 Partien. Und: Bei seiner Gala gegen Freiburg traf er bereits zum fünften Mal in dieser Spielzeit zweimal. Das macht ihm so schnell keiner nach, weswegen ihn Solbakken auch gleich noch als „Weltklassespieler“ lobte. Mehr Werbung geht für den Moment nicht, einen der begehrtesten Spieler der Liga zu preisen. Es ist, als würde er als Kassenknüller schon mal vorsorglich ins Schaufenster gestellt.
Ralf - 21 Dez: 10:57 - email to someone - printer friendly -
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Verwaltungsrat des FC tagte
Am Dienstag, 20. Dezember 2011, tagte der Verwaltungsrat des 1. FC Köln. Bei der Sitzung des FC-Verwaltungsrats wurde sich erneut mit der Kandidaten-Auswahl für die Position des Vorstands beim 1. FC Köln befasst.

Dr. Werner Wolf, der Vorsitzende des Verwaltungsrats, erklärte nach der Sitzung:

"Wir haben uns im Verwaltungsrat heute erneut mit dem Thema der Kandidaten-Auswahl für den neuen Vorstand beschäftigt. Wir nehmen diese Aufgabe sehr ernst. Der 1. FC Köln ist ein Verein mit über 55.000 Mitgliedern, ein mittelständisches Unternehmen und vor allem eine Kölner Institution.

Deswegen haben wir uns gemeinsam auf ein Profil mit Eigenschaften und Fähigkeiten verständigt, das ein neuer Vorstand idealer Weise mitbringen sollte. Dazu gehören die Liebe zum Verein und zum sowie hervorragende Kontakte in die Wirtschaft und die Politik. Und wir haben mit der Einschaltung eines Personal-Beraters ein Verfahren vorgeschlagen, das für größere Unternehmen heute guter Standard ist.

Wir wollen eben nicht nach persönlichem Gutdünken eine so wichtige Personalentscheidung treffen, sondern aus einem starken Portfolio nach sachlichen Kriterien die besten Kandidaten auswählen. Das ist – wenn Sie so wollen – in logischer Konsequenz der Neuausrichtung unser 'Anti-Klüngel-Plan'.

An diesem Punkt stehen wir und wir haben glücklicher Weise auch keine Not, übereilt Entscheidungen treffen zu müssen, da die Handlungsfähigkeit des 1. FC Köln in jedem Fall gegeben ist. Qualität geht in diesem Fall vor Geschwindigkeit. Gehen Sie davon aus, dass wir im Februar | März ein gutes Stück weiter sind. Bis dahin werden wir öffentlich keine Personalspekulationen kommentieren. Das dient der notwendigen Diskretion in diesem sensiblen Prozess. Dafür n wir Sie um Verständnis."

Ralf - 21 Dez: 10:52 - email to someone - printer friendly -
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Köln-Stuttgart 2:2
Der 1. FC Köln bleibt auch im fünfzehnten Jahr in Folge in Stuttgart unbesiegt. Am Samstagabend erkämpfte sich der FC in der Mercedes-Benz-Arena ein 2:2 (1:2). Die Führung von Lukas Podolski egalisierte Christian Gentner (29.), der das Spiel vor der Pause mit seinem zweiten Treffer drehen konnte (35.). Zwei Minuten vor dem Ende sicherte Podolski dem FC mit seinem elften Saisontor doch noch einen Punkt im Schwabenland.

Jemal im Zentrum, Sereno auf links

Beim FC standen die zuletzt gesperrten Martin Lanig und Henrique Sereno ebenso in der Startformation wie der wiedergenesene Ammar Jemal, der neben Kapitän Pedro Geromel im Abwehrzentrum verteidigte. Sereno ersetzte Christian Eichner auf der Linksverteidigerposition und bekam es dort mit Stuttgarts bislang bestem Torschützen, Martin Harnik, zu tun.

Podolski per Elfmeter zur Führung

Das Spiel begann flott, beide Mannschaften suchten immer wieder den Weg nach vorne und verzichteten auf das obligatorische Abtasten. Mit viel Selbstvertrauen suchte Lukas Podolski den direkten Weg zum Tor, sein erster Distanzschuss verfehlte das Gehäuse aber deutlich (5.). Die erste Torchance der Gastgeber hatte Spielmacher Tamas Hajnal, der eine Ecke von Christiano Molinaro per Direktabnahme aufs Tor brachte und Michael Rensing zu einer guten Parade zwang (11.). Auf der Gegenseite dribbelte Slawomir Peszko in den Strafraum, stand schon wieder mit dem Rücken zum Tor und wurde dennoch von Stuttgarts Innenverteidiger Maza gelegt. Der Unparteiische Dr. Felix Brych entschied auf Elfmeter. Lukas Podolski trat an und verwandelte ins untere linke Eck (15.). Im Anschluss an die Führung zog sich der 1. FC Köln immer weiter zurück und überließ den Schwaben weite Teile des Spielfeldes. Fast wäre diese passive Spielweise bereits in der 22. Spielminute bestraft worden: Christian Gentner hatte auf der rechten Seite zu viel Platz und passte in den Strafraum, wo Hajnal ebenfalls nicht richtig angegriffen wurde. Sein Schussversuch stellte Michael Rensing allerdings vor keine allzu großen Probleme.

Doppelpack von Gentner dreht das Spiel

Sieben Minuten später musste der FC-Keeper dann aber das erste Mal hinter sich greifen. Nach einer Hajnal-Ecke wurde Gentner im Zentrum nicht genug gestört und der Mittelfeldspieler des VfB konnte unbedrängt zum 1:1 einköpfen (29.). Praktisch im Gegenzug hatte der FC die Chance auf die erneute Führung. Mit einem maßgenauen Pass bediente Lukas Podolski Mato Jajalo, der im Strafraum jedoch einen Haken zu viel schlug und aus kurzer Distanz an Stuttgarts Schlussmann Sven Ulreich scheiterte (31.). Nur fünf Minuten später machten es die Gastgeber besser: Zunächst konnte Jemal noch gegen Cacau klären, doch der Abpraller landete erneut bei der Nummer 20 des VfB und per Direktabnahme brachte Gentner die Gastgeber in Führung (35.). Michael Rensing war es anschließend zu verdanken, dass die Kölner lediglich mit einem Ein-Tore-Rückstand in die Pause gingen. Nur zwei Minuten nach dem Führungstreffer kam Cacau aus fünf Metern zum Kopfball, doch der FC-Keeper konnte mit einem sensationellen Reflex zur Ecke klären (38.).

FC um Ausgleichstreffer bemüht

Auch nach dem Seitenwechsel blieb der VfB Stuttgart zunächst das spielbestimmende Team, doch der FC versuchte nun wieder vermehrt Akzente nach vorne zu setzen. Den ersten Warnschuss gab Slawomir Peszko in der 50. Spielminute ab. Bei dessen Versuch ging Ulreich aber auf Nummer sicher und klärte zur Ecke. Nach einer Stunde Spielzeit musste der unauffällige Christian Clemens weichen. Für ihn kam der junge Albaner Odise Roshi in die Partie, der sich auch gleich mit einem ersten Warnschuss in Richtung VfB-Tor einfügte (61.). Die bis dato beste Ausgleichschance des FC resultierte aus einem ruhenden Ball: Lukas Podolski zirkelte einen Freistoß aus dem Halbfeld in den Strafraum, wo Martin Lanig den Ball am langen Pfosten aber nicht mehr kontrolliert aufs Tor bringen konnte (69.). Drei Minuten später musste Pedro Geromel im Zweikampf mit dem starken Gentner alles riskieren, um eine mögliche Vorentscheidung zu verhindern. Per Grätsche konnte der FC-Kapitän zur Ecke klären (72.). Dreizehn Minuten vor dem Ende sendete der FC in Person von Mato Jajalo wieder ein Ausrufezeichen. Sein Schuss aus der Distanz flog aber rund drei Meter am linken Pfosten vorbei (77.).

Freis mit Assist zum Ausgleich

Fünf Minuten vor dem Ende zog Stale Solbakken seine letzten beiden Offensivkarten und brachte Sebastian Freis und Kevin Mc Kenna ins Spiel. Mc Kenna orientierte sich sofort ins Sturmzentrum und sollte hier als zusätzliche kopfballstarke Anspielstation fungieren. Doch es war Sebastian Freis der mit einem herrlichen Direktpass auf Lukas Podolski den Ausgleichstreffer einleitete. Aus kurzer Distanz hatte der Nationalspieler daraufhin keine Mühe mehr, Ulreich den Ball durch die Beine zu schieben (88.). Mc Kenna orientierte sich postwendend ins Abwehrzentrum und der 1. FC Köln verteidigte in der Nachspielzeit den Punkt. Stuttgart hatte mit der Führung im Rücken nach der Pause zwar mehr vom Spiel, doch der FC zeigte Moral und kam mit einem schön vorgetragenen Angriff doch noch zum verdienten Ausgleich.

VfB Stuttgart: Ulreich – Boulahrouz (46. Boka), Tasci, Maza, Molinaro – Kvist, Gentner – Harnik, Hajnal (67. Kuzmanovic), Okazaki – Cacau (84. Schieber)

1. FC Köln: Rensing – Brecko, Geromel, Jemal, Sereno – Clemens (60. Roshi), Lanig (85. Freis), Riether, Peszko (85. Mc Kenna) – Jajalo – Podolski

Tore: 0:1,2:2 Podolski (15./FE/88.), 1:1, 2:1 Gentner (29./35.)

Gelbe Karten: Boulahrouz, Okazaki, Boka – Lanig, Brecko, Jemal

Schiedsrichter: Dr. Felix Brych (München)

Zuschauer: 56.255
Ralf - 04 Dez: 19:33 - email to someone - printer friendly -
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Köln - Mönchengladbach
Dem 1. FC Köln ist die Revanche für die beiden letzten deutlichen Derby-Niederlagen gegen Borussia Mönchengladbach misslungen. Zum Auftakt des 14. Bundesliga-Spieltags unterlag der FC den Gästen vom Niederrhein im ausverkauften RheinEnergieStadion mit 0:3 (0:2). Im ersten Durchgang trafen Mike Hanke und Juan Arango für die Borussia, für die erneut Hanke nach der Pause traf.

Schwungvoller Derby-Beginn

FC-Trainer Stale Solbakken bot exakt die Mannschaft auf, die auch im abgesagten Spiel gegen den 1. FSV Mainz 05 begonnen hätte. Kevin Mc Kenna verteidigte neben Kapitän Pedro Geromel und Adam Matuschyk vertrat den gelbgesperrten Martin Lanig im ersten Pflichtspiel nach drei Wochen ohne Wettkampfpraxis. Das Spiel nahm schnell Fahrt auf, was vor allem am forschen Auftreten der Gäste aus Mönchengladbach lag. In der zweiten Spielminute kam Mönchengladbachs bester Torschütze, Marco Reus, aus rund zwanzig Metern zum Schuss, seinen Versuch konnte FC-Keeper Michael Rensing aber über die Linie lenken. Im Anschluss an den anschließenden Eckball war Rensing erneut gefordert. Die flache Hereingabe von Arango brachte Roman Neustädter auf das Tor, doch der Schlussmann war im Nachfassen auf der Linie zur Stelle (2.). Auf der Gegenseite hatte der 1. FC Köln in der vierten Minute die erste gute Offensivaktion: Lukas Podolski setzte sich gegen Bewacher Roel Brouwers durch, passte auf den Flügel zu Slawomir Peszko, dessen flache Hereingabe Sasche Riether in Richtung Tor drosch. Sein Versuch wurde aber abgewehrt. Der Abpraller landete bei Matuschyk, der mit einem Flachschuss Borussen-Keeper Marc-André ter Stegen zu einer Parade zwang (4.). Beide Mannschaften waren um Ballsicherheit bemüht und suchten immer wieder den Weg nach vorne. Lukas Podolski wurde in aussichtsreicher Position jedoch zweimal aufgrund einer Abseitsstellung zurückgepfiffen.

Doppelschlag der Borussia

Etwas überraschend fiel in der 20. Minute dann der Führungstreffer für die Gäste. Nachdem die FC-Abwehr den Ball nicht klären konnte, kam Mike Hanke plötzlich unbedrängt im Strafraum an den Ball und überwand Rensing aus rund zwölf Metern per Flachschuss. Der erste Treffer des Gladbacher Angreifers nach über 1000 Minuten brachte den FC in Rückstand. Der 1. FC Köln zeigte sich aber weiterhin bemüht und kam immer wieder über die linke Seite zu Gelegenheiten. Sieben Minuten nach dem Rückstand setzte Christian Clemens einen Freistoß auf das Tornetz (27.). Drei Minuten später entschied Schiedsrichter Manuel Gräfe nach einem Foul von Peszko an Patrick Herrmann auf der Gegenseite auf Freistoß. Mönchengladbachs Freistoßspezialist Juan Arango ließ sich diese Gelegenheit nicht nehmen und überwand den chancenlosen Michael Rensing mit einem Treffer ins untere rechte Eck (30.). Zwar hatte der FC im Anschluss die bis dato beste Gelegenheit, doch auch beim Gewaltschuss von Podolski zeigte sich Gladbachs Schlussmann hellwach und lenkte den Ball über die Latte(34.). Die anschließende Ecke brachte keine Gefahr. So ging es mit einem 0:2-Rückstand aus FC-Sicht in die Kabinen.

Per Konter zur Vorentscheidung

Gerade hatte Referee Gräfe die Partie wieder angepfiffen, da trafen die Gäste auch schon zum dritten Mal. Im Anschluss an eine abgewehrte Ecke des 1. FC Köln sah sich Keeper Michael Rensing schließlich vier gegnerischen Angreifern gegenüber. Den ersten Versuch konnte der Schlussmann mit einer guten Parade noch abwehren, doch gegen den Nachschuss von Hanke hatte auch Rensing keine Chance mehr (47.). Der frühe Gegentreffer nach der Pause brachte die Vorentscheidung. Die Gäste nutzten die sich bietenden Chancen besser und zeigten sich in ihrer Spielanlage insgesamt reifer. Trainer Stale Solbakken reagiert und brachte Kevin Pezzoni und Odise Roshi für Adam Matuschyk und Slawomir Peszko (54.). Doch die Gäste hatten nun die Kontrolle über das Spiel übernommen und ließen den Ball ausgiebig durch die eigenen Reihen laufen. Vier Minuten nach seiner Einwechslung kam Roshi aus der Distanz zum Schuss, der Ball flog aber weit über das Tor (58.). Der FC erspielte sich in dieser Phase zwar mehrere Eckbälle und Standardsituationen rund um den gegnerischen Strafraum, doch wirklich für Torgefahr konnten diese Bemühungen nicht sorgen.

In der 65. Spielminute verlängerte Sascha Riether einen Freistoß von Christian Clemens in die Arme von ter Stegen. Dies blieb bis auf Weiteres die beste Torgelegenheit des 1. FC Köln. Eine Viertelstunde vor dem Ende war es erneut Michael Rensing, der den vierten Gegentreffer verhinderte. Fast unbedrängt dribbelte Marco Reus durch die FC-Deckung, scheiterte aus kurzer Distanz aber am FC-Keeper (75.). Die Schlussviertelstunde bot keine nennenswerten Highlights mehr, sodass nach neunzig Minuten auch im dritten Spiel gegen Borussia Mönchengladbach in Folge eine deutliche Derby-Niederlage zu Buche stand.

1. FC Köln: Rensing – Brecko, Mc Kenna, Geromel, Eichner – Clemens, Riether (85. Makino), Matuschyk (54. Pezzoni), Peszko (54. Roshi) – Jajalo – Podolski

Borussia Mönchengladbach: ter Stegen – Jantschke, Dante, Brouwers, Daems – Nordtveit, Neustädter – Herrmann (90. Marx), Arango – Reus (85. Bobadilla), Hanke (87. de Camargo)

Tore: 0:1 Hanke (20.), 0:2 Arango (30.), 0:3 Hanke (47.).

Gelbe Karten: Peszko - Herrmann

Schiedsrichter: Manuel Gräfe (Berlin)

Zuschauer: 50.000 (ausverkauft)
Ralf - 26 Nov: 11:23 - email to someone - printer friendly -
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Der Verein soll vereint werden....
Einen Tag vor dem Heimspiel gegen Mainz 05 fand nicht nur das obligatorische Pressegespräch mit Chef-Trainer Stale Solbakken statt, sondern aus gegebenem Anlass auch eine weitere Presserunde mit dem Verwaltungsratsvorsitzenden Dr. Werner Wolf. In der FC-Geschäftsstelle am Geißbockheim erläuterte er den anwesenden Journalisten die nächsten Schritte bei der Findung des neuen FC-Vorstands.

Heft des Handelns in die Hand genommen

Gleich zu Beginn des Pressegesprächs gewährte Dr. Werner Wolf den Anwesenden einen Einblick in seine Gefühlswelt seit dem überraschenden Rücktritts Wolfgang Overaths und den damit verbundenen Aufgaben des neuen Verwaltungsrats. „Zunächst habe ich eine große Last gespürt, hatte schlaflose Nächte und viel Respekt vor dieser riesengroßen Aufgabe. Ein Rücktritt von Wolfgang Overath war für mich nicht denkbar.“

Der auf der Mitgliederversammlung neu gewählte Verwaltungsrat hat umgehend das Heft des Handelns in die Hand genommen und tagte am Donnerstag, 17. November 2011, vier Tage nach dem Rücktritt des Vorstands, erstmals nach der konstituierenden Sitzung am Abend der Mitgliederversammlung. Es konnten nicht alle 17 Mitglieder des Verwaltungsrats hieran teilnehmen. Dies sei für Dr. Wolf allerdings nicht, wie verschiedenen Medienberichten zu entnehmen war, als Fehlstart zu deuten: „Uns war es wichtiger, uns schnell zu treffen, wohl wissend, dass nicht alle Mitglieder anwesend sein können“. Dr. Werner Wolf blickt zufrieden auf die zweite Sitzung des Verwaltungsrats zurück. So sind die Mitglieder als funktionierendes Team aufgetreten. „Mein Bauchgefühl ist gut. Die grundsätzliche Verantwortung liegt jetzt auf unseren Schultern. Das kann kein Einzelner bewältigen.“ Das Ziel ist klar: Ein neuer Vorstand muss gefunden werden, und dabei soll der Verein in der schwierigen Übergangsperiode stabil gehalten und weiterentwickelt werden. „Wenn jeder seine Rolle gut spielt und wir vernünftig zusammen spielen, ähnlich wie im auch, dann haben wir eine große Chance, dieser Verantwortung gerecht zu werden.“

Umstrukturierung der Geschäftsführung

In der aktuellen Situation entschied sich die Gesellschafterversammlung des 1. FC Köln zusammen mit dem Aufsichtrat für eine Neustrukturierung der Geschäftsführung. So ist Volker Finke ab sofort Mitglied der Geschäftsführung, Oliver Leki bleibt wie bisher Geschäftsführer und Claus Horstmann übernimmt den Vorsitz. „Der Verein muss vereint werden. Wir sind zuversichtlich, dass dies mit Volker Finke, Claus Horstmann und Oliver Leki gelingen wird“, so Dr. Werner Wolf.

Anforderungen an den neuen Vorstand

Mit einem klar formulierten Anforderungsprofil des neuen Vorstands orientiert sich die Suche und soll diese in den nächsten Wochen vereinfachen. „Dabei suchen wir keinen ehemaligen Profispieler, aber eine Persönlichkeit mit der Leidenschaft für den und den FC.“ Auch soll der neue Präsident seine Arbeit weiterhin als Ehrenamt ausüben. Es soll jemand sein, der das kölsche Lebensgefühl versteht und darüber die Fans erreichen kann. Ein Interims-Präsident wird es dagegen nicht geben. „Wir wollen jemanden finden, der das Amt für eine längere Periode bekleidet. Schon laut Satzung gibt es keinen Interimspräsidenten. Der Vorsitzende des Verwaltungsrats repräsentiert den Verein nach innen und nach außen – für die Zeit, bis ein neuer Vorstand auf der noch zu terminierenden außerordentlichen Mitgliederversammlung bestimmt wird.“ Der aktuelle Verwaltungsrat wird allerdings keinen Präsidentschaftskandidaten stellen: „Wir haben uns in der Sitzung darüber Gedanken gemacht und sind zu dem Entschluss gekommen, dass keiner von uns dieses Amt ausüben wird.“

Die nächsten Schritte

„Die Wahl eines neuen Vorstands muss als organisierter Prozess verstanden werden.“ Dieser Prozess wird nach Aussage von Dr. Wolf eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen: „Vor Weihnachten wird uns das nicht mehr gelingen. Wir werden mit Kandidaten sprechen und haben die Satzungsauflage, die Mitglieder drei Wochen vor Anhaltung der Sitzung zu informieren. Dies wird eher im Zeitraum Januar bis März der Fall sein.“

( Quelle: 1FC Köln )
Ralf - 19 Nov: 08:40 - email to someone - printer friendly -
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Overath tritt zurück (13 Nov : 16:50) (Vereins-News)

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