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Fanclub des 1.FC Köln


Holger Stanislawski ist neuer Chef-Trainer
"Freue mich auf diese Aufgabe"
Holger Stanislawski ist neuer Cheftrainer des 1. FC Köln. Er löst damit Interims-Coach Frank Schaefer ab, der begrenzt für die letzten vier Spieltage der Saison 2011|2012 die Arbeit mit der Lizenzmannschaft übernommen hatte.

Holger Stanislawski wird damit den sportlichen Neuanfang in der 2. Bundesliga von Beginn an maßgeblich mitgestalten.

Vize-Präsident Toni Schumacher zur Verpflichtung des neuen Cheftrainers: „Holger Stanislawski ist ein Trainer, der hervorragend zum 1. FC Köln passt. Wer dem fußball-verrückten Hamburg mit seinem hohen medialen Druck gewachsen ist, der kann auch in Köln bestehen. Holger Stanislawski hat bei St. Pauli zudem bewiesen, dass er mit Erfolg eine Mannschaft für den Aufstieg in die Bundesliga aufbauen und motivieren kann. Diese Qualität brauchen wir jetzt in Köln. Vorstand und Holger Stanislawski verfolgen gemeinsam das Ziel, die Nachwuchsspieler fließend in den Lizenzkader zu integrieren und in der Mannschaft für Disziplin und Charakter zu sorgen.“

Claus Horstmann, Vorsitzender der Geschäftsführung, erklärte dazu: „Holger Stanislawski ist ein -Lehrer mit Charakter, der gemeinsam mit der sportlichen Führung des 1. FC Köln eine neue Mannschaft formen wird. Mit seiner frühzeitigen Verpflichtung schaffen wir die Voraussetzungen für eine geordnete Planung und Vorbereitung der kommenden Saison. Wir haben mit ihm mehrere Gespräche geführt und sind von seiner fußballerischen Idee und seinen Führungsqualitäten überzeugt.“

Der langjährige -Profi Holger Stanislawski arbeitete von 2006 bis 2011 als Team-Chef und später als Chef-Trainer beim Traditionsclub FC St. Pauli. In der Saison 2006|2007 gelang ihm mit dem FC St. Pauli der Aufstieg in die 2. Bundesliga. In der Saison 2008|2009 schloss Stanislawski den lehrerlehrgang an der en Sporthochschule Köln als Jahrgangsbester ab. In der Saison 2009|2010 stieg Stanislawski mit dem FC St. Pauli in die Bundesliga auf. Von 2011 bis 2012 war er Cheftrainer beim Bundesligisten TSG Hoffenheim.

Stanislawski bringt als Co-Trainer André Trulsen und Klaus-Peter Nemet mit zum 1. FC Köln. Mit beiden hat Holger Stanislawski bereits beim FC St. Pauli und bei der TSG Hoffenheim zusammengearbeitet. Alexander Bade wird weiterhin Torwart-Trainer sein, Dirk Lottner wird ab der kommenden Spielzeit Chef-Trainer der U21-Mannschaft des FC.

Holger Stanislawski selbst erklärte zur Übernahme des Traineramtes beim 1. FC Köln: „Der 1. FC Köln ist ein Traditionsverein der Bundesliga mit großartigen Fans in einer sehr lebendigen Stadt. Ich freue mich auf diese Aufgabe, auch wenn sie nicht einfach wird. Das ist allen Beteiligten klar. Die Chance besteht darin, den Kader gemeinsam mit den Verantwortlichen neu aufzubauen und eine Mannschaft mit Charakter und der richtigen Einstellung zu formen. Ich verspreche, mit ganzer Kraft an dieser Aufgabe zu arbeiten!“

Das erste Training mit der Mannschaft leitet Holger Stanislawski nach der Sommerpause am 15. Juni 2012.
Ralf - 15 Mai: 07:42 - email to someone - printer friendly -
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1. FC Köln abgestiegen - Hertha in der Relegation
Der 1. FC Köln muss den Gang in die 2. Bundesliga antreten. Durch eine 1:4-Niederlage gegen den FC Bayern München und einem gleichzeitigen Sieg der Hertha gegen Hoffenheim steht der FC nach 34 Spieltagen auf dem 17. Tabellenplatz und somit als direkter Absteiger fest. Gegen den Rekordmeister hielt der FC lange gut mit, ein Doppelschlag nach der Pause besiegelte dann den Sieg der Bayern und letztlich auch den Abstieg des 1. FC Köln.

Podolski dabei, Clemens fällt aus

Mit einer Änderung im Vergleich zur 1:4-Niederlage in Freiburg wollte FC-Trainer Frank Schaefer den Relegationsplatz sichern. Christian Clemens musste aufgrund von Knieproblemen passen, für ihn rückte Kevin Pezzoni in die Startformation. Pezzoni lief im zentralen Mittelfeld auf, der eigentlich dort beheimatete Sascha Riether wechselte auf die Clemens-Position auf dem rechten Flügel. Lukas Podolski hatte zwar unter der Woche über Magen-Darm-Probleme geklagt, für das Spiel gegen seinen ehemaligen Verein wurde er aber rechtzeitig fit.

Druckvoller Beginn

Der 1. FC Köln begann das Spiel engagiert und suchte gleich den Weg nach vorne. Einen Freistoß von Mato Jajalo konnte Bayerns bester Torschütze Mario Gomez im eigenen Strafraum klären (2.) und auch ein aus dem Halbfeld von Lukas Podolski getretener Freistoß brachte nicht die erhoffte Torgefahr (6.). Nur wenige Sekunden später kam Lukas Podolski aus der Distanz zum Schuss, dieser flog aber deutlich rechts am Münchner Tor vorbei (6.). Die Gäste aus München waren um Ballkontrolle bemüht und näherten sich in der zwölften Spielminute erstmals dem FC-Tor an: Diego Contento flankte vom linken Flügel, in der Mitte verpasste Arjen Robben in Rücklage aber die Gästeführung. Zwei Minuten später rettete Michael Rensing nach einer Ribery-Flanke per Faustabwehr vor Gomez (14.). Der Münchner suchte immer wieder den Weg zum Tor, schließlich ging es für ihn im Fernduell mit Schalkes Klaas Jan Huntelaar noch um die Torjägerkanone. Doch mit einer konzentrierten Leistung degradierte der aufmerksame FC-Kapitän Pedro Geromel Gomez immer wieder zum zweiten Sieger im direkten Duell.

Der FC mit Chancen, die Bayern mit der Führung

Mitte der ersten Halbzeit ergaben sich einige gute Einschussmöglichkeiten für den FC: Zunächst zwang Lukas Podolski seinen Nationalmannschaftskollegen Manuel Neuer zu einer Glanzparade (25.). Allerdings hatte Podolski bei seinem Schuss im Abseits gestanden. Vier Minuten später kam erneut Poldi zum Abschluss, wieder flog der Ball flach rechts am Tor vorbei (29.). Gerade als sich der 1. FC Köln berechtigte Hoffnungen auf eine mögliche Führung machen konnte, schlugen die Münchner im Stile einer Spitzenmannschaft zu. Ribery flankte von der rechten Seite, im Zentrum sorgten sich Pedro Geromel und Kevin Mc Kenna um Mario Gomez und so stand Thomas Müller am langen Pfosten frei und brachte den FCB mit dem ersten Torschuss der Partie in Führung (34.). Drei Minuten später strich ein Schuss von Franck Ribery von der Strafraumgrenze nur knapp am rechten Pfosten vorbei (37.).

FC zeigt Reaktion

Doch der FC zeigte sich entschlossen und zeigte nach vorne gute Ansätze. Martin Lanig schickte Lukas Podolski steil, in dessen Querpass auf den mitgelaufenen Slawomir Peszo grätschte allerdings der Ukrainer Tymoshchuk hinein, sodass Manuel Neuer den Ball aufnehmen konnte (41.). Aufgregung dann zwei Minuten später: Christian Eichner flankte von links, im Zweikampf mit Peszko flog Bayern Jerome Boateng der Ball an den Arm, doch Schiedsrichter Florian Meyer ließ weiterlaufen (43.). Lukas Podolski kam nochmals aus der Drehung zum Abschluss, doch Neuer parierte sicher (43.). Mit einem Rückstand ging der FC in die Pause, dennoch machte der Auftritt der ersten 45 Minuten Mut für Halbzeit zwei.

Novakovic für Jajalo

Der 1. FC Köln war gezwungen, offensiver zu agieren. Daher brachte Chef-Trainer Frank Schaefer zur Pause Milivoje Novakovic für Mato Jajalo. Die Mannschaft war von Beginn an da, kam sofort zur nächsten guten Chance: Pezzoni schickte Peszko, die Flanke des Polen landete erneut bei Pezzoni, der aus kurzer Distanz einen Bayern-Verteidiger anköpfte. Wieder forderten die Zuschauer Elfmeter, doch erneut hatte Meyer kein Handspiel gesehen (46.). Der FC blieb am Drücker: Riether flankte von rechts, in der Mitte fiel Podolski, doch erneut kein Pfiff (49.). Auch ein Freistoß von Lukas Podolski nur eine Minute später brachte nichts ein (50.). Auf der Gegenseite verlor Gomez ein weiteres Duell mit Pedro Geromel (51.).

Bayerns Doppelschlag entscheidet die Partie

Nur wenige Sekunden später dann der Schock: Die Bayern kombinierten sich über drei Stationen schnell in den Kölner Strafraum, Ribery flankte scharf in die Mitte, wo Geromel zwar erneut vor Gomez am Ball war, diesen jedoch ins eigene Tor beförderte (52.). Es sollte noch schlimmer kommen: Der FC versuchte in der gegnerischen Hälfte Druck zu entwickeln, doch die Bayern befreiten sich spielend und kombinierten erneut schnell: Ribery passte in die Mitte, Gomez ließ den Ball passieren und Arjen Robben drosch das Spielgerät in den linken Winkel (54.). Die Münchner hatten jetzt Gefallen an diesem Spiel gefunden, ließen den Ball lange in den eigenen Reihen laufen und schnürten den FC im eigenen Strafraum ein. Per Hackentrick legte Schweinsteiger den Ball auf Robben weiter, dieser bediente Mario Gomet mustergültig, doch der Münchner scheiterte an Miso Brecko, der auf der Linie klären konnte (60.). Eine Minute später verkürzte Michael Rensing den Winkel geschickt gegen den Münchner Angreifer (61.).

Novakovic mit dem 1:3

In der 63. Spielminute keimte dann noch einmal Hoffnung auf: Lukas Podolski setzte sich gegen Tymoshchuk durch, seine Flanke verwandelte Milivoje Novakovic zum 1:3. Eine Minute später musste Neuer seinen Strafraum verlassen und konnte gerade noch vor Lukas Podolski klären (64.). Vom Anschlusstreffer unbeeindruckt spielten die Bayern weiter gefällig nach vorne, mit einer Glanzparade verhinderte Michael Rensing gegen Ribery den vierten Gegentreffer (68.). Auf der anderen Seite flankte Eichner hoch in die Mitte, Kevin Mc Kenna kam zum Kopfball konnte den Ball aber nicht mehr entscheidend drücken, sodass er über die Latte flog (72.).

Gewissheit in der Schlussphase

Fünf Minuten vor Spielende traf Thomas Müller noch sehenswert mit der Hacke (85.). Erneut war dem Treffer eine sehenswerte Kombination vorausgegangen. Als Florian Meyer die Partie nach neunzig Minuten abpfiff sanken die FC-Spieler tief enttäuscht auf dem Rasen des RheinEnergieStadion nieder.

1. FC Köln: Rensing – Brecko, Mc Kenna, Geromel, Eichner – Riether, Lanig (69. Buchtmann), Pezzoni, Peszko – Jajalo (46. Novakovic) – Podolski

FC Bayern München: Neuer – Lahm, Boateng, Tymoshchuk, Contento – Schweinsteiger, Kroos (69. Alaba) – Robben (75. Rafinha), Müller, Ribery (71. Badstuber) - Gomez

Tore: 0:1 Müller (34.), 0:2 Geromel (52./ET), 0:3 Robben (54.), 1:3 Novakovic (63.), 1:4 Müller (85.)

Gelbe Karten: Peszko - Schweinsteiger

Schiedsrichter: Florian Meyer (Burgdorf)

Zuschauer: 50.000 (ausverkauft)
Ralf - 05 Mai: 18:28 - email to someone - printer friendly -
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Keine Entscheidung gegen den FC sagte Poldi
Im Rahmen einer Pressekonferenz im RheinEnergieStadion sprach Lukas Podolski am Mittwochmittag, 2. Mai 2012, über die Gründe seines Wechsels zum FC Arsenal zur Saison 2012|2013. Anschließend beantwortete er die Fragen die anwesenden Pressevertreter.

„Keine Entscheidung gegen den FC“

„Es ist keine Entscheidung gegen den FC, sondern für Arsenal“, betonte Lukas Podolski in seinen Eingangsworten: „Für mich gab es nur die Frage, ob ich beim 1. FC Köln bleibe oder zu einem Top-Club wechsle. Andere Anfragen kamen für mich nicht in Frage.“ Es habe auch Anfragen von anderen Bundesligisten gegeben, die Podolski allerdings kategorisch ablehnte. „ Ich hatte auch Anfragen aus der Bundesliga, aber ich habe den FC im Herzen. Einen Wechsel innerhalb der Liga hätte ich nicht verkraftet, vor allem auch wegen der FC-Fans.“

„Die gleichen Farben wie der FC“

Die Frage eines Journalisten, was den Ausschlag für den Wechsel zum FC Arsenal gegeben habe, beantwortete der Torjäger zunächst mit einem Augenzwinkern: „Arsenal hat die gleichen Farben wie der FC.“ Anschließend stellte der 26-Jährige das gute Umfeld und die guten Trainingsbedingungen unter Cheftrainer Arsene Wenger heraus, die er in London vorfinden wird: „Arsenal passt gut zu mir.“

Volle Konzentration auf den 1. FC Köln

Bisher habe er noch keine Möglichkeit gehabt, nach London zu reisen und sich die Gegebenheiten vor Ort anzuschauen. Podolski betonte, dass er sich „voll auf den FC“ konzentriere. „Unser Ziel ist in der ersten Liga zu bleiben und Bayern zu schlagen“, erklärte er. Auch wenn der FC Bayern München voraussichtlich „ mit der Top-Mannschaft spielen wird“, ist „die Chance da“, der 1. FC Köln müsse diese nun wahrnehmen. Über mögliche Abschiedsszenarien beim Heimspiel am Samstag macht Podolski sich keine Gedanken, wichtig seien ausschließlich die 90 Minuten: „Wenn das Spiel losgeht, bin ich bereit.“

Erfahrener, reifer und besser

Dass Lukas Podolski mit Per Mertesacker beim FC Arsenal einen Teamkollegen aus der en Nationalmannschaft treffen wird, habe keinen Ausschlag für den Wechsel zum englischen Spitzenverein gegeben. „Ich habe mit Per Mertesacker gesprochen und ihm einige Fragen gestellt. Die Entscheidung zu wechseln, trifft man aber alleine. Dass Per dort bereits spielt, hat nichts erleichtert oder erschwert“, so Podolski, der mit großem Selbstbewusstsein seine Arbeit in London aufnehmen wird. „Ich bin erfahrener, besser und reifer geworden. Ich werde mich dort durchsetzen“, betonte er mit Rückblick auf seine Erfahrungen beim FC Bayern München.

Dank an die Fans

„Der 1. FC Köln ist und bleibt mein Verein. Natürlich kann ich mir vorstellen zurückzukehren“, unterstrich er seine Liebe zum Verein, dem er auch in Zukunft einen guten Weg zutraut: „Ich hoffe, es heißt jetzt nicht, der Podolski ist weg, jetzt bricht hier alles zusammen. Ich hoffe, dass sie mit dem neuen Präsidium nach vorne marschieren und in den nächsten Jahren etwas aufbauen.“ Dass der 1. FC Köln für ihn etwas ganz besonders ist, stellte er klar heraus. Auch wenn er für einen europäischen Spitzenverein spielen werde, könne man das Gefühl, was man in Köln habe, nicht vergleichen: „Die Fans sind etwas ganz besonderes. Wenn man aus dem Tunnel hochkommt und die Hymne hört, das ist einzigartig. So ein Gefühl hat man nirgendwo anders auf der Welt.“
(Quelle 1FC Köln )
Ralf - 03 Mai: 20:20 - email to someone - printer friendly -
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Freiburg-Köln 4:1
Der 1. FC Köln hat das Auswärtsspiel beim SC Freiburg mit 1:4 (0:1) verloren. Vor 24.000 Zuschauern im ausverkauften Freiburger Stadion brachte Mensur Mujdza die Gastgeber im ersten Durchgang in Führung (36.). Nur zwei Minuten nach der Pause gelang Lukas Podolski zwar der Ausgleich für den FC, doch im Anschluss übernahmen erneut die Breisgauer die Kontrolle und feierten letztlich einen verdienten Sieg.

Keine Änderungen beim FC

FC-Trainer Frank Schaefer hatte der engagierte Heimauftritt seiner Mannschaft gegen den VfB Stuttgart gefallen, dementsprechend änderte der Chef-Coach die Startaufstellung nicht und schenkte den elf Spielern das Vertrauen, die gegen Stuttgart einen Punkt geholt hatten. Bei herrlichem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen sollten im Breisgau nun drei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt eingefahren werden.

FC mit gutem Beginn

In der Anfangsphase entwickelte sich ein Vorsichtiges Abtasten beider Mannschaften. Slawomir Peszko (4.) und Freiburgs Daniel Caligiuri (7.) versuchten es jeweils mit flachen Hereingaben, konnten Oliver Baumann und Michael Rensing damit aber nicht vor Probleme stellen. In der neunten Minute bediente Lukas Podolski den aufgerückten Christian Eichner mit einem gut getimten Pass in den Lauf, Eichner legte den Ball vom linken Flügel an die Strafraumgrenze zurück, doch im Rückraum fand sich kein Abnehmer. Der FC erspielte sich in den Folgeminuten ein optisches Übergewicht, Torchancen ergaben sich daraus aber zunächst keine. Auf der Gegenseite prüfte Jan Rosenthal Michael Rensing mit einem Schuss aus rund zwanzig Metern – der FC Keeper parierte sicher (14.). Die bis dato größte Chance hatte dann Martin Lanig: Im Anschluss an eine von Lukas Podolski getretene Ecke, kam der Mittelfeldspieler im Fünfmeterraum zum Kopfball, verfehlte das Tor aber knapp (16.). Nur eine Minute später zog Mato Jajalo aus rund zwanzig Metern zentraler Position ab, Oliver Baumann war im Nachfassen zur Stelle (17.). Michael Rensing musste dann in der 25. Spielminute bei einem Distanzschuss von Karim Guedé wieder eingreifen und klärte zur Ecke.

Mujdza bringt Freiburg in Führung

Beide Mannschaften waren auf das Vermeiden von Fehlern im Spielaufbau bedacht, und da dies bei beiden Teams gut funktionierte, entwickelte sich zwar ein unterhaltsames Spiel, Torchancen blieben aber Mangelware. In der 36. Spielminute gingen die Gastgeber dann etwas überraschend in Führung. Nach einem Ballverlust des FC konterten die Hausherren über Daniel Caligiuri. Dieser legte auf Höhe des Strafraums auf den mitgelaufenen Mensur Mujdza ab. Dessen Schuss war eigentlich harmlos, dennoch rutschte der Ball unter Michael Rensing hindurch ins Tor. Nach dem Rückstand suchte der 1. FC Köln konsequent den Weg nach vorne. In der 42. Spielminute tankte sich Lukas Podolski gleich an mehreren Freiburger Verteidigern vorbei, seine Flanke landete auf dem Kopf des aufgerückten Miso Brecko, doch der Ball flog knapp am linken Pfosten vorbei. Auch zwei weitere Kölner Eckbälle brachten zwar Torgefahr, nicht aber den Ausgleich. So ging der FC mit einem unglücklichen Rückstand in die Pause.

Novakovic kommt für Lanig, Podolski markiert den Ausgleich

In der Halbzeitpause reagierte Frank Schaefer auf den Rückstand und brachte mit Milivoje Novakovic einen zweiten Stürmer. Für ihn verließ Martin Lanig das Feld. Der 1. FC Köln begann druckvoll und wollte die Freiburger Führung schnell egalisieren. Das gelang bereits zwei Minuten nach Wiederanpfiff. Nach einem Einwurf auf dem rechten Flügel lief Lukas Podolski an allen Gegenspielern vorbei, zog nach innen und traf von der Strafraumgrenze aus zum 1:1 (47.).

Freiburg gelingt die Antwort

Nur fünf Minuten nach dem Ausgleich war es wieder Lukas Podolski, der für Torgefahr sorgte. Allerdings ging der Distanzversuch der Kölner Nummer zehn knapp am linken Pfosten des Freiburger Tores vorbei (52.). Auf der Gegenseite dann Glück für den FC, dass Jan Rosenthals Versuch aus elf Metern am Außenpfosten landete (53.). Wenige Sekunden später lag der Ball dann aber zum zweiten Mal im Kölner Tor: Daniel Caligiuri hatte vom linken Flügel geflankt und am zweiten Pfosten war Karim Guedé zur Stelle (54.). Auf dem Feld ging es jetzt hin und her: in der 57. Spielminute lief Milivoje Novakovic alleine auf Oliver Baumann zu, gestört von Jonathan Schmid brachte Nova den Ball aber nicht am SC-Keeper vorbei.

Bundesligadebüt für Buchtmann

In der 68. Spielminute nahm Chef-Trainer Frank Schaefer Slawomir Peszko vom Feld und brachte für den Polen den jungen Christopher Buchtmann. Für die Nummer 29 des FC war es nicht nur sein erster Saisoneinsatz, sondern auch sein Bundesligadebüt. Der FC musste nach vorne etwas tun und hatte rund zwanzig Minuten vor dem Ende eine gute Chance zum Ausgleich. Allerdings flog der Schuss von Lukas Podolski am rechten Pfosten vorbei (71.). Nach einer FC-Ecke hatten die Hausherren in der 73. Spielminute die Chance auf die Vorentscheidung, doch Buchtmann hinderte Freiburgs Makiadi im letzten Moment und klärte zur Ecke. Auf der Gegenseite kam erneut Novakovic zum Abschluss, doch wieder hatte Baumann keine Probleme (73.). Da der FC nach vorne etwas machen musste, ergaben sich immer wieder Konterchancen für den Sport-Club, die Größte vergab der eingewechselte Erik Jendrisek, der den Ball aus spitzem Winkel am langen Pfosten vorbeischob (80.).

Volle Offensive in der Schlussphase zahlt sich nicht aus

Sieben Minuten vor dem Ende setzte der FC alles auf eine Karte: Mit Mikael Ishak kam der dritte Stürmer, für ihn ging Christian Eichner vom Platz. Während der Freiburger Anhang auf den Tribünen lautstark den Klassenerhalt feierte, versuchte der 1. FC Köln doch noch den Ausgleich zu erzielen. Doch einen der zahlreichen Konter schlossen die Hausherren in der 84. Spielminute dann doch noch erfolgreich ab. Am linken Strafraumeck bekam der starke Daniel Caligiuri an den Ball und schlenzte das Spielgerät unhaltbar ins lange Eck. Die Entscheidung war gefallen, doch der SC spielte weiter munter nach vorne und hätte durch Makiadi (87.) sogar noch erhöhen können. In der Schlussminute stellte der ehemalige FC-Spieler Sebastian Freis den Endstand her. Zunächst konnte Michael Rensing noch abwehren, beim Nachschuss war aber auch der FC-Keeper chancenlos. Nach neunzig Minuten stand für den 1. FC Köln nicht nur eine deutliche Niederlage zu Buche sondern auch die Gewissheit, dass der direkte Klassenerhalt nicht mehr zu schaffen ist. Der Relegationsplatz ist dagegen weiterhin aus eigener Kraft möglich.

SC Freiburg: Baumann – Mujdza (70. Putsila), Diagne (57. Höhn), Ginter, Sorg – Schmid, Makiadi, Guede, Caligiuri – Rosenthal (76. Jendrisek) – Freis

1. FC Köln: Rensing – Brecko, Mc Kenna, Geromel, Eichner (83. Ishak) – Peszko (68. Buchtmann), Lanig (46. Novakovic), Riether, Clemens – Jajalo - Podolski

Tore: 1:0 Mujdza (36.), 1:1 Podolski (47.), 2:1 Guedé (54.), 3:1 Caligiuri (84.), 4:1 Freis (90.)

Gelbe Karten: Mc Kenna

Schiedsrichter: Wolfgang Stark

(Quelle 1. FC Köln )
Ralf - 28 Apr: 17:32 - email to someone - printer friendly -
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Der FC hat jetzt zwei Final Spiele !
Der 1. FC Köln tritt am Samstag, 28. April 2012, 15.30 Uhr, beim SC Freiburg an. Frank Schaefer, der die Lizenzspielermannschaft bis zum Saisonende übernommen hat, stand den Medienvertretern am Donnerstag in der Pressekonferenz vor dem Spiel Rede und Antwort.

„Die Unterstützung der Fans hat gut getan“

„Wir sind intensiv und gut in die Trainingswoche gestartet“, berichtete Frank Schaefer zu Beginn der Pressekonferenz im Vorfeld der Partie am 33. Spieltag beim SC Freiburg. „Wir haben beim Punktgewinn gegen den VfB Stuttgart Selbstvertrauen getankt. Die Unterstützung der Fans hat der Mannschaft sehr gut getan. Aber wir können uns von dem Spiel gegen Stuttgart nichts kaufen, wenn wir jetzt nicht nachlegen“, lenkte Schaefer den Fokus auf die Partie beim SC. Dem FC steht in Freibug eine schwere Aufgabe bevor. Nach der Hinrunde belegte der SC Freiburg den letzten Tabellenplatz, spielte danach aber eine derartig starke Rückrunde, dass sich der SC am vergangenen Spieltag mit einem 0:0 in Hannover den Klassenerhalt frühzeitig sicherte. Zudem sind die Freiburger seit neun Spielen ungeschlagen. „Der SC ist sicherlich die Mannschaft der Stunde in der Rückrunde. Die Freiburger leben von ihrer Leidenschaft, ihrer Laufbereitschaft und ihrer Geschlossenheit“, zollt Schaefer dem kommenden Gegner Respekt.

„Wir fahren nach Freiburg, um drei Punkte zu holen“

Einen großen Anteil an der furiosen Freiburger Rückrunde hat auch ihr Trainer Christian Streich, den Schaefer bereits aus seiner Zeit als A-Jugend-Trainer kennt. „Vor seiner Arbeit kann man nur den Hut ziehen“, bestätigt Schaefer. Dennoch fährt der FC mutig zum Spiel nach Freiburg. „Trotz allem Druck gehen wir mit Optimismus und Spielfreude in die Partie. Unser Team hat erkannt, welche Dinge erforderlich sind, um erfolgreich zu sein. Wir müssen wieder eine einhundertprozentige Leistung abrufen. Wir haben jetzt zwei Finalspiele und wir fahren nach Freiburg, um drei Punkte zu holen. Wir müssen uns auf uns konzentrieren und wollen ein gutes Spiel abliefern“, fordert Schaefer. Ein Vorteil im Kampf um den Klassenerhalt sei zudem, dass der FC die Rettung noch aus eigener Kraft schaffen könne, unabhängig von den Ergebnissen der anderen Spiele.

„Mit allen Kräften und aller Konzentration“

Die Mannschaft wird bereits am Freitag nach Freiburg aufbrechen, um sich bestmöglich auf das Spiel vorzubereiten. Über eine definitive Aufstellung könne Schaefer jetzt noch keine Aussagen machen, da noch zwei Trainingseinheiten vor der Partie zu absolvieren sind. Über die Unterstützung der FC-Fans, die auch bei der Mitgliederversammlung deutlich wurde, habe Schaefer sich sehr gefreut. Er bekräftigte allerdings noch einmal, dass sein Engagement auf der derzeitigen Position bis zum Saisonende begrenzt ist: „Ich habe die Mannschaft übernommen und bin unter bestimmten Voraussetzungen angetreten. Ich möchte helfen den FC in den restlichen Saisonspielen mit allen Kräften und aller Konzentration in der Bundesliga zu halten. Daran hat sich nichts geändert und daran wird sich auch nichts ändern.“ Für dieses Ziel arbeitet er akribisch und mit vollem Einsatz für den 1. FC Köln. Punkte in Freiburg würden dabei einen wichtigen Schritt bedeuten. Rund 2.300 FC-Fans werden die Mannschaft nach Freiburg begleiten. Schiedsrichter der Partie ist Wolfgang Stark. Ihm assistieren Jan-Hendrik Salver und Mike Pickel. Als Vierter Offizieller fungiert Tobias Stieler.


(Quelle 1 FC)
Ralf - 26 Apr: 21:15 - email to someone - printer friendly -
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Köln-Stuttgart 1-1
Im ersten Heimspiel nach der Beurlaubung von Stale Solbakken veränderte Interimstrainer Frank Schaefer die Mannschaft im Vergleich zur 0:3-Auswärtsniederlage in Mönchengladbach auf zwei Positionen: Milivoje Novakovic klagte unter der Woche über Oberschenkelprobleme und nahm daher zunächst auf der Bank Platz. Für ihn spielte Mato Jajalo hinter der einzigen echten Spitze, Lukas Podolski. In der Innenverteidigung musste Henrique Sereno aufgrund von Adduktorenproblemen passen, seinen Platz neben Kapitän Pedro Geromel nahm Routinier Kevin Mc Kenna ein.

Stuttgart startet besser, der FC kämpft sich ins Spiel

Mit einer breiten Brust und fünf Siegen im Rücken starteten die Gäste aus Stuttgart ins Spiel und versuchten den FC früh unter Druck zu setzen. Die erste Torchance der Gäste konnte Pedro Geromel vereiteln, der einen Schuss von Julian Schieber zur Ecke abfälschte (6.). Im Anschluss an den Eckball musste FC-Keeper Michael Rensing erstmals eingreifen, hatte mit dem Drehschuss von Vedad Ibisevic aber keine Probleme (6.). Die erste Offensivaktion des 1. FC Köln führte dann ebenfalls zu einer Ecke: Georg Niedermeier vereitelte einen Doppelpass zwischen Slawomir Peszko und Lukas Podolski. Der Eckball flog Richtung Fünfmeterraum, wo sich VfB-Torwart Sven Ulreich verschätzte, Sascha Riether kam aber nicht mehr an den Ball (10.). Der FC kam jetzt besser ins Spiel, zeigte sich sehr bemüht und engagiert in den Zweikämpfen. Immer wieder gewann die FC-Defensive den Ball vor dem eigenen Strafraum, dann ging es schnell nach vorne. In der 18. Spielminute setzte Lukas Podolski Christian Clemens in Szene, der Pass geriet jedoch etwas ungenau, genauso wie Clemens' Hereingabe, die keinen Abnehmer fand (18.). Drei Minuten später setzte Mato Jajalo auf der rechten Seite zum Sololauf an, seine Hereingabe konnte Serdar Tasci aber mit dem Kopf klären. Lukas Podolski hatte ohnehin im Abseits gestanden (21.).

Stärkste Phase des FC

Der 1. FC Köln war jetzt voll im Spiel und versuchte nun selbst immer wieder, die Stuttgarter früh in der eigenen Hälfte zu stören und Ballverluste zu provozieren. Dieses phasenweise stattfindende Pressing hatte Erfolg und führte zu Torchancen: Ein Podolski-Freistoß aus rund dreißig Metern konnte die VfB-Mauer zur Ecke ablenken (25.), zwei Minuten später zielte Christian Clemens aus halblinker Position etwas zu hoch (27.). Auf der Gegenseite blockte erneut der zweikampfstarke Pedro Geromel einen Schieber-Schuss (27.). Im Anschluss an die darauffolgende Ecke schlug Martin Lanig einen langen Ball in die gegnerische Hälfte, den Lukas Podolski mit einer Energieleistung an der Seitenlinie erlaufen konnte. Er setzte Sascha Riether in Szene, Riether flankte, doch Podolskis Kopfball geriet zu harmlos und landete bei Sven Ulreich (28.). Vier Minuten später hatte Martin Lanig die Chance zur Führung: Nach einer Kombination über Christian Clemens und Lukas Podolski kam Lanig aus sechzehn Metern zentraler Position zum Abschluss, der Ball flog aber knapp am linken Pfosten vorbei (32.). Nachdem Michael Rensing einen Freistoß von Tamas Hajnal sicher gefangen hatte, schickte der FC-Keeper Martin Lanig auf die Reise, und der Mittelfeldspieler dribbelte sich bis in den Stuttgarter Strafraum, passte auf den mitgelaufenen Lukas Podolski, bei dessen Abschluss befand sich Lanig dann allerdings im Abseits (34.). Wiederum nur zwei Minuten später gewann Pedro Geromel in der eigenen Hälfte den Ball, setzte ebenfalls zum Solo an und schloss, da der Passweg auf Lukas Podolski zugestellt war, ab. Die Stuttgarter klärten aber zur Ecke (36.). Eine Minute vor der Pause wurde dann ein Schussversuch von Mato Jajalo aus aussichtsreicher Position geblockt (44.), kurz vor dem Pausenpfiff kam nochmals Lukas Podolski, nach einem Fehler von Sakai, zum Abschluss, aus spitzem Winkel brachte Poldi den Ball aber nicht aufs Tor (45.). Die Fans verabschiedeten die Mannschaft mit viel Beifall in die Pause, einzig der erlösende Führungstreffer fehlte noch.

Peszko macht das 1:0

Der FC machte nach der Pause genau dort weiter, wo die Mannschaft von Trainer Frank Schaefer im ersten Durchgang aufgehört hatte. Mit einer Glanzparade verhinderte Stuttgarts Keeper Sven Ulreich nach einem Schuss von Christian Clemens die FC-Führung (49.). Eine Minute später war es dann aber soweit: Mato Jajalo und Lukas Podolski kombinierten sich ungestört durch den VfB-Strafraum, Podolski passte von der rechten Seite scharf vor das Tor, wo Slawomir Peszko das Spielgerät über die Linie drückte (50.). Es war das zweite Saisontor des Polen.

Cacau scheitert an Rensing

Stuttgart erhöhte jetzt die Schlagzahl, in der 56. Spielminute verhinderte aber wiederum FC-Kapitän Pedro Geromel einen Gegentreffer, als der Brasilianer ein wichtiges Kopfballduell gegen Vedad Ibisevic gewann. Zuvor konnte Christian Molinaro von der linken Seite flanken. Bei Stuttgart kam Cacau für Julian Schieber, und der deutsche Nationalspieler hatte nach einer Stunde die große Chance zum Ausgleich als er alleine auf Michael Rensing zusteuerte. Rensing blieb lange stehen, Riether setzte von hinten noch irritierend zur Grätsche an und Cacau scheiterte am FC-Keeper (60.), der nach dieser Szene demonstrativ die Faust ballte. Der FC zeigte sich unbeeindruckt: Georg Niedermeier konnte Mato Jajalo nur mit einem Foul stoppen, den Freistoß von Lukas Podolski wehrte die VfB-Mauer aber zur Ecke ab (61.). Drei Minuten später zog wiederum Podolski aus guter Position ab, doch der Ball flog über das Tor (64.). Immer wieder kam der FC in dieser Phase zu Abschlüssen. Nach Pass von Podolski kam Miso Brecko mit seinem schwächeren linken Fuß zum Schuss, Ulreich konnte parieren (66.).

Stuttgart gleicht aus

Der FC hatte nach vorne die Möglichkeiten, musste knapp zwanzig Minuten vor dem Ende dann aber den Ausgleich hinnehmen. Hajnal hatte im Mittelfeld zu viel Platz, bediente Cacau und der eingewechselte Stürmer hatte Glück, da sein Schuss gleich zweimal am Pfosten landete und von dort über die Linie kullerte (71.). Die Antwort des 1. FC Köln folgte postwendend: Lukas Podolski bediente Christian Clemens, dessen Schuss am Außennetz landete (72.). Stuttgart drängte jetzt auf die Führung, für den FC ergaben sich daher Räume, in die zwar immer wieder vorgestoßen wurde, Zählbares sprang bei den vielen Kontern, die nicht konsequent zu Ende gespielt wurden, aber nicht heraus.

Doppelwechsel beim FC, Chance zur Führung für Stuttgart

Elf Minuten vor dem Ende brachte Frank Schaefer Kevin Pezzoni und Odise Roshi für Mato Jajalo und Slawomir Peszko, die in der Offensive für viel Wirbel gesorgt und sich in vielen Zweikämpfen aufgerieben hatten (79.). Bei den Gästen musste der verletzte Serdar Tasci den Platz verlassen. Kurze Zeit später rückte Michael Rensing wieder in den Mittelpunkt des Geschehens: Cacau hatte am linken Strafraumeck zu viel Platz, täuschte eine Flanke an, zirkelte den Ball aber gefährlich aufs kurze Eck. Michael Rensing war jedoch rechtzeitig im bedrohten Eck und kratzte das Spielgerät von der Linie (84.). Drei Minuten später setzte Vedad Ibisevic einen Freistoß aus aussichtsreicher Position über die Latte des Kölner Tores (87.). Der FC verteidigte das Unentschieden in den Schlussminuten, nach vorne konnte die Schaefer-Elf aber keine Akzente mehr setzen. So trennten sich beide Mannschaften nach neunzig Minuten mit einem 1:1-Unentschieden. Dank einer engagierten Leistung ging der FC verdientermaßen in Führung, nach der Führung wurden die Gäste aus Stuttgart aber stärker, sodass die Punkteteilung letztlich in Ordnung ging, auch wenn ein Heimsieg für den FC im Abstiegskampf immens wichtig gewesen wäre.

1. FC Köln: Rensing – Brecko, Mc Kenna, Geromel, Eichner – Peszko (79. Roshi), Riether, Lanig, Clemens – Jajalo (79. Pezzoni) - Podolski

VfB Stuttgart: Ulreich – Sakai, Tasci (82. Maza), Niedermeier, Molinaro – Kvist, Gentner – Harnik (69. Okazaki), Hajnal, Schieber (57. Cacau) - Ibisevic

Tore: 1:0 Peszko (50.), 1:1 Cacau (71.)

Gelbe Karten: Niedermeier, Harnik
Ralf - 22 Apr: 07:29 - email to someone - printer friendly -
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Besuch von Radio Berg
Alles über den Besuch von Radio Berg bei den sboeck könnt ihr
unter folgendem Link lesen und hören !


http://www.radioberg.de/berg/rb/733870/programm/am_morgen
Ralf - 21 Apr: 07:35 - email to someone - printer friendly -
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Rolf Herings komplettiert Trainerteam als Assistenztrainer
Rolf Herings komplettiert ab sofort das FC-Trainerteam um Frank Schaefer, Dirk Lottner und Teammanager Stephan s. Der 71-jährige Diplomsportlehrer ist bereits seit mehreren Jahrzehnten in verschiedenen Trainerfunktionen sowohl im Lizenzspieler- als auch im Nachwuchsbereich erfolgreich für den 1. FC Köln tätig.

„Setzen weiter auf Kompetenz“

Frank Schaefer: „In der täglichen Trainingsarbeit ist es wichtig, dass wir nun mit Rolf Herings einen zusätzlichen Ansprechpartner für die Spieler und kompetenten Assistenztrainer dazu gewonnen haben. Er hat über lange Jahre hinweg hervorragende Arbeit beim 1. FC Köln geleistet, daher sind wir sehr froh, dass wir mit ihm weiter auf Kompetenz setzen können.“
Ralf - 17 Apr: 18:22 - email to someone - printer friendly -
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Keine Punkte im Derby
FC verliert 0:3 in Mönchengladbach

Der 1. FC Köln hat das Derby am 31. Spieltag mit 0:3 (0:1) bei Borussia Mönchengladbach verloren. Im ersten Spiel nachdem Frank Schaefer nach der Beurlaubung von Stale Solbakken die Lizenzspielermannschaft des FC übernommen hatte, verpassten die Kölner die Gelegenheit wichtige Punkte im Abstiegskampf einzufahren. Die Borussia kontrollierte die Partie und kam durch Juan Arango (19.), Tony Jantschke (52.) und Marco Reus (55.) zu ihren Treffern.

Drei Umstellungen im Vergleich zur Niederlage in Mainz

Am vergangenen Donnerstag hatte Frank Schaefer nach der Beurlaubung von Trainer Stale Solbakken die Mannschaft bis zum Saison-Ende übernommen, am Sonntag ging es beim Derby bei Borussia Mönchengladbach direkt um wichtige Punkte im Abstiegskampf. Schaefer stellte die Mannschaft im Vergleich zur Niederlage in Mainz auf drei Positionen um. Für Ammar Jemal, der wegen einer eitrigen Angina nicht zur Verfügung stand, rückte Christian Eichner auf die linke Abwehrseite. Slawomir Peszko und Milivoje Novakovic sollten für Odise Roshi und Mikael Ishak die Offensive beleben. Das erste Ausrufezeichen der Partie setzte allerdings die Borussia. Marco Reus sah in der 3. Minute Filip Daems auf der linken Seite freistehend, der brachte die Flanke ans Strafraumeck. Mike Hanke fackelte nicht lange und nahm das Leder volley, sodass FC-Keeper Michael Rensing glänzend parieren musste. Für den FC näherte sich Lukas Podolski als Erster dem Tor der Borussia, sein Distanzschuss nach wenigen Spielminuten ging allerdings deutlich über den Kasten von Marc-Andre ter Stegen.

Arango trifft, Rensing verhindert das 0:2

In der 19. Spielminute musste der FC das 0:1 nach einem Freistoß für die Borussia hinnehmen: Juan Arango schlenzte den Ball aus 20 Metern über die FC-Mauer unhaltbar ins Tor von Michael Rensing. Das Führungstor beflügelte die Borussia, Reus versuchte Rensing mit einem Heber zu überwinden, doch der Keeper war auf dem Posten und lenkte den Ball über die Latte. Die nächste Kombination der Borussia über Havard Nordtveit klärte Christian Eichner im Strafraum in höchster Not. Mönchengladbach hatte in der ersten halben Stunde die gefährlicheren Offensivaktionen zu verzeichnen. In der 25. Minute kam der FC erstmals in aussichtsreiche Position vor das Gehäuse von ter Stegen. Die scharfe Hereingabe von Slawomir Peszko brachte Milivoje Novakovic allerdings nicht kontrolliert auf’s Tor. Der FC bemühte sich ins Spiel zu finden, doch die Defensive der Borussia stand stabil und ließ die Kölner kaum zur Entfaltung kommen. Nach einer Ecke von Christian Clemens und Kopfballverlängerung von Pedro Geromel verpasste Martin Lanig in der Mitte knapp. Die größte Gelegenheit auf das nächste Tor hatte jedoch die Borussia in der 40. Minute. Henrique Sereno verlor kurz vor dem eigenen Strafraum den Ball an Reus, der bediente in der Mitte Hanke, doch der scheiterte an Rensing der mit einem Blitz-Reflex die Eins-gegen-Eins-Situation für sich entschied. Es blieb damit beim 0:1-Rückstand für den FC zur Halbzeit-Pause.

Doppelschlag der Borussia

Beide Teams begannen die zweite Hälfte mit viel Tempo. Arangos Schlenzer aus der Distanz sorgte allerdings für wenig Gefahr (47). Der FC antwortete umgehend, nach einem Doppelpass von Christian Clemens und Lukas Podolski, tauchte Clemens frei vor ter Stegen auf, doch Borussias Keeper lenkte das Leder über die Latte. Bei der anschließenden Ecke hatte Novakovic den Ausgleich auf dem Fuß, doch der Slowene brachte den Ball nicht im Tor der Mönchengladbacher unter. Frank Schaefer schien in der Pause die richtigen Worte gefunden zu haben. Der FC präsentierte sich engagierter und zielstrebig und musste in der 54. Minute dennoch den nächsten Shock durch den eingewechselten Tony Jantschke verkraften. Reus brachte einen Freistoß in den Strafraum und Jantschke verlängerte den Ball ins lange Eck zum 2:0 für die Borussia. Der zweite Treffer spielte der Borussia in die Karten. Die FC-Defensive schien noch im Schock-Zustand, da setzte sich Reus gegen drei Gegenspieler durch und schob den Ball an Rensing vorbei ins Netz zum 3:0 für Mönchengladbach.

Rensing pariert gegen Brouwers

Mönchengladbach ließ in der Folgezeit den Ball laufen, Rensing verhinderte gegen Arango einen weiteren Gegentreffer (70.). Der FC tat sich schwer, Jantschke klärte gegen Novakovic im Strafraum, bevor es gefährlich für ter Stegen werden konnte. Mönchengladbach demonstrierte sein schnelles Kombinationsspiel, dass die Mannschaft in dieser Saison auszeichnet. In der 76. Minute musste Rensing seine Klasse wieder unter Beweis stellen. Mit einem hervorragenden Reflex lenkte er einen Kopfball von Roel Brouwers über die Latte. In den letzten Minuten der Partie konnte der FC das Tor der Borussia nicht mehr ernsthaft in Gefahr bringen. Beflügelt durch eine beruhigende Führung kontrollierte Mönchengladbach das Spiel und gewann mit 3:0 gegen den FC. Der FC bäumte sich besonders nach dem Seitenwechsel auf, der Doppelschlag von Jantschke und Reus besiegelte allerdings die Niederlage im Borussia-Park.

Borussia Mönchengladbach: ter Stegen - Stranzl, Brouwers, Dante, Daems - Nordtveit, Neustädter(45. Jantschke) – Herrmann (65. Ring), Arango - Reus, Hanke (77. de Camargo)

1. FC Köln: Rensing - Brecko, Geromel, Sereno (67. Mc Kenna), Eichner – Lanig, Riether – Peszko (58. Roshi), Clemens (77. Jajalo) - Podolski, Novakovic

Tore: 1:0 Arango (19.), 2:0 Jantschke (52.), 3:0 Reus (55.)

Gelbe Karte: Dante (82.) - Geromel (67.), Podolski (79.)

Schiedsrichter: Knut Kirchner

Zuschauer: 52.990
Ralf - 15 Apr: 18:52 - email to someone - printer friendly -
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Ammar Jemal fällt aus (14 Apr : 18:42) (Vereins-News)

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